SPAZIERGANG DURCH HERNALS - EINST UND HEUTE
Marienkirche (auch Redemptoristenkirche). In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung Wiens rasant zu. Einerseits wuchs sie durch die Eingemeindungen der Vororte, andererseits aber auch durch starke Zuwanderung vor allem aus Böhmen, Mähren, Ungarn und dem Triestiner Raum. Handwerker, Arbeiter (die „Ziegelböhm“) und weibliches Dienstpersonal (die „böhmische Köchin“) kamen nach Wien, um Arbeit zu bekommen. Ungesicherte Arbeitsplätze und hohe Arbeitslosigkeit bedingten nicht selten bittere Armut, insbesondere bei den dazu meist noch kinderreichen Familien. 1820 zählte der Ort Hernals 146 Häuser und 2.680 Einwohner; 1889 waren es bereits mehr als 75.000 Menschen.
Geprägt von der christlich-sozialen Arbeiterbewegung, empfand der damalige Provinzial der Redemptoristen, P. Andreas Hamerle, genau diese Situation in Hernals als besondere Herausforderung und begann mit wenig Geld, aber großem Gottvertrauen seine Pläne zu verwirklichen. Am 1. März 1886 erfolgte der Kauf des Grundstücks, Anfang April 1889 waren Kirche und Kloster fertig, die Patres besiedelten das Kloster. Architekt Richard Jordan plante die zugehörige Kirche nach dem Trend der damaligen Zeit als Backsteinbau im neugotischen Stil. Sie ist 42,60 m lang, 20 m breit und 20,80 m hoch. Der Turm an der linken Seite der Kirche erhebt sich 61,05 m.
Marienkirche 2020  Marienkirche 

10 (H02)  マリア教会 (または「レデンプトール会教会」

19世紀後半、ウィーンの人口は急激に増加した。、郊外の村がウィーン市に合併され、またハプスブルク帝国の一地方であったボヘミア、ハンガリー、トリエステなどから首都であるウィーンに多くの職人が働きに来たという二つの理由からであった。仕事が不安定で、失業率が高い中、多くの子供を抱えた家庭は、貧しい生活を送った。ヘルナルスも同様で、人口は1820年には2,680人であったが、1889年には既に75,000人となった。当時の住民にカトリックの信者が多かったことから、レデンプトール修道会がこの教会を建てた。ネオゴチック様式で、当時流行っていたレンガ造りの聖母マリア教会が1889年に完成された。

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