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Weingut Cobenzl Cobenzl

Cobenzl. Erste historische Erwähnungen fand der Cobenzl 1238 als „Reysenperge“. Der nachfolgend auch als „Reisenberg Ober Grinzing“ oder als „Latisberg“ bezeichnete Berg kam erst viel später zu seinem heute gebräuchlichen Namen. Kaiser Rudolf II. übergab im 16. Jahrhundert dem Orden der Jesuiten die Gründe des ausgestorbenen Klosters der Clarissen in Grinzing. Zur Erholung der Ordensleute errichtet man auf dem Reisenberg zwei kleine Schlösschen. Nachdem der Jesuitenorden am 21. August 1773 durch den Papst aufgehoben worden war, erwarb Graf Johann Philipp Cobenzl das Gelände. Er ließ die Jesuitenhäuser umbauen und errichtet zusätzlich eine Meierei. Durch den Verkauf der Produkte wurden Anwesen und Graf überaus populär, der Reisenberg wurde im Volksmund bald nur noch „Cobenzl“ genannt. Graf Cobenzl  lud als Musikliebhaber oft auch Wolfgang Amadeus Mozart ein, der die Gegend und den einzigartigen Ausblick auf Wien liebte. Er arbeitete hier u.a. an der  Zauberflöte. Später, in den 1830-er Jahren dirigierte Johann Strauß Vater sein Orchester im Tanzsalon des Parks. Nach dem Tod des Grafen 1810 wechselte das Gut mehrfach den Besitzer und wurde 1907 letztendlich an die Stadt Wien verkauft. Damit standen Ackerbau und Milchwirtschaft zur Versorgung der Stadt im Vordergrund. 1912 wurde ein Café-Pavillon eröffnet und der Cobenzl etablierte sich wieder als Ausflugsziel. In der Besatzungszeit nach dem 2. Weltkrieg kam das Hotel ziemlich herunter, wurde verwüstet und fand schlussendlich als Flüchtlingslager Verwendung. 1966 ließ die Stadt Wien das Gebäude abreißen, 1980 brannte auch noch das Café ab. 1983 wurde das Anwesen von Olaf Auer gepachtet, welcher noch im selben Jahr das runde Café am Parkplatz wiedereröffnete. Drei Jahre später wurde an der Stelle des abgebrannten Traktes ein im barocken Stil neu erbautes kleines Schloss fertiggestellt, als „Auer Schloss Restaurant Cobenzl“ eröffnet und war nachfolgend 30 Jahre in Betrieb. In den späten 1980er Jahren erhielt der hinter dem Schloss liegende landwirtschaftliche Betrieb ebenfalls einen neuen Leiter und der Weinanbau nahm seinen Aufschwung. Der Betrieb nennt sich jetzt „Weingut Wien Cobenzl“. Einige Weine werden durch das Engagement des verstorbenen Vizebürgermeisters  Sugita  auch nach Fuchu exportiert. Seit 2003 betreibt die MA 49 (Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien) in Zusammenarbeit mit einem Pächter hinter dem Weingut das „Landgut Wien Cobenzl“, einen kleinen Bauernhof mit vielerlei Tieren und Publikumsbetrieb, speziell auch für Kinder und Jugendliche, weshalb er auch „Kinderbauernhof“ genannt wird.

25W05)コベンツル

1238年、「ライセンベルク」として初めて記録に出てくるところである。1773年に、後にハブスブルク帝国の宰相となった外交官フィリップ・ヴォン・コベンツル伯爵がこの土地を買収し、農場も設置し豪華な城を建てた。農産物の販売でコベンツル伯爵の人気が高く、この土地がコベンツルと呼ばれるようになった。作曲家モーツァルトも城の環境とウィーンを一望できるよい見晴らしが大変気に入り、 音楽好きだったコベンツル伯爵から何度も城に招かれ、訪れている。モーツァルトはこの城でオペラ『魔笛』などの傑作を手がけたと言われている。また、1830年代にはヨハン・シュトラウス父が庭園のあずまやで自ら率いるオーケストラの指揮をしたとされる。1907年、ウィーン市がこの土地を買収。当初は、ウィーン市民に麦とミルクを供給した。現在、元々の城はもうないが、近くにバロック様式の小さな城が建っている。その建設とほぼ同時に、1980年後半コベンツル伯爵の城内にあった農場の建物は、ウィーン市有「コベンツル・ワイナリー」となり、開業した。府中市元助役故杉田道雄氏の尽力でここで生産されたワインが府中市にも輸出された。2003年以来このワイナリーの裏側で「ウィーン・コベンツル・農場」という名の「動物がたくさんいる子供向け体験農場」をウィーン市が設置、経営している。左側の写真にワイナリーの門が写っている。

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